Freiwillige Feuerwehr
Heroldsberg

Sonderübung Atemschutz

Am 12.03. konnten wir kurzfristig eine Sonderübung Atemschutz einschieben. Erfreulicherweise ermöglichten uns Heroldsberger Bürger die Nutzung eines Abrisshauses zu Übgungszwecken - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön seitens der aktiven Wehr.

Da das Übungsobjekt vielseitige Möglichkeiten bot, standen zwei Stationen auf dem Plan.

Station 1 war ein Kellerbrand, bei dem zur erfolgreichen Bekämpfung eine Schlauchreserve im EG gelegt und dann mittels Wärmebildkamera entspr. vorgegangen werden musste.

Da es die Räumlichkeiten gestatteten und ein zweiter Zugangsweg über den Kellerabgang vorhanden war und keine brennbaren Materialen in dem Hauptraum des Kellers mehr vorhanden waren. konnte in einem Eck ein reales Feuer geschürt werden. Das Feuer wurde ununterbrochen von zwei weiteren Geräteträgern, zusätzlich zum vorgehenden Trupp kontrolliert. Die vorgehenden Trupps hatten daher auch die Aufgabe die Raumtemperatur mittels Wärmebildkamera auszuwerten und eine Kühlung nach Anweisung durch die anwesenden Ausbilder durchzuführen. Übungsziel, dass auch von allen vorgehenden Trupps erreicht wurde, war das Vorgehen zum Kellerbrand und im Brandraum die Temperatur, welche zu kontrollieren war.

Um nicht aus der Übung zu kommen war Station 2 eine Personensuche im OG ohne zu Hilfenahme der Wärmebildkamera. Der Zustieg war, vor allem für die Kleineren unter uns ein klein wenig beschwerlich, da ein seitlicher Einstieg in den Leiterpark erforderlich war. Dann ging es über Korb und Fenster in das 1. OG.

Hier galt es ein Kind und einen Erwachsenen zu finden. Die insgesamt 4 Räume waren stark vernebelt. Hinter einer in der Holzverkleidung eingelassenen Tür hatte das Kind Zuflucht vor dem angenommenen Rauch gefunden, während der Erwachsene im Bereich des Bettes im Schlafzimmer zu finden bzw. suchen war.